Geschichte der Loge

1873
Unter der Protektion der LOGE ZU DEN 3 Cedern i.O. Stuttgart gründen 11 Freimaurer in Metzingen ein "Kränzchen am Fusse der Alb".

1881
Der Gasthof "Zur Sonne" in Reutlingen wird neuer Versammlungsort.

1885
Der Privatier Br.: Carlos Majer erwirbt formell die ehemalige Kapelle des Marchtaler Hofes als Heimstatt für die zukünftige Loge.

1886
Am 22. Mai Gründung der St. Johannisloge "GLOCKE AM FUSSE DER ALB" im Orient Reutlingen durch die Großloge von Hamburg.

1892
Auf der Grundfläche des an die Kapelle angebauten alten Waschhauses wird aus Reutlinger Tuffsteinquadern ein Anbau mit Tempelvorraum und Bankettsaal errichtet.

1904
Die Loge wird nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs "Eingetragener Verein".

1933
Androhung der zwangsweisen Auflösung der Loge und Beschlagnahme ihres Vermögens und ihrer Einrichtung, falls nicht unverzüglich ihre freiwillige Auflösung erfolgt. Verkauf des Logengebäudes an die evangelische Kirchengemeinde. Hausdurchsuchung durch die "Geheime Staatspolizei". Übergabe der Logenbücherei an die Universitätsbibliothek Tübingen.

1946
Die Wiederaufnahme freimaurerischer Arbeit wird durch die französische Militärregierung genehmigt.

1948
Rückkauf des Logengebäudes. 62. Stiftungsfest im wiedererlangten Tempel.

1971
Zu ihrer finanziellen Entlastung verkauft die Loge die Hälfte des Logengebäudes an die Druidenloge "Achalm".

1974
Verkündung der Partnerschaft zwischen der Loge "La Noble Amitié" in Metz und der Loge "Glocke am Fusse der Alb".

2012
Feier des 125-jährigen Bestehens der Glocke am Fusse der Alb mit Ausstellung im Heimatmuseum.